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Ideen und Anregungen zu einer Aufwertung des Veldener Handwerks und des wenig attraktiven Einzelhandels gab es genug, nur an der Verwirklichung dürfte manches scheitern, wie es auch die anwesenden Vorstandsmitglieder des noch jungen Gewerbeverbands Velden einräumen
mußten.
Bürgermeister Herbert Begert sah durch die von der Stadt geschaffenen Voraussetzungen - Gewerbegebietsausweisung und gewachsene Infrastruktur - die besten Möglichkeiten zur Ausweitung von Handel und Gewerbe im Gemeindebereich. Wegen der Ansiedlung eines größeren Kaufmarktes habe man mehrmals mit verschiedenen Verkaufsketten gesprochen. Für die Verwirklichung dieses berechtigten Anliegens sei ein Investor gefragt, der im Außenbereich Veldens "etwas tut".
Freilich wünschten sich
die eifrigen Debattierer allesamt Einkaufsverbesserungen vorzugsweise im
Lebensmittelbereich, doch sollten dabei die örtlich bestehenden
Einzelhandelsgeschäfte einbezogen werden, die im Ortszentrum keine
Erweiterungsmöglichkeiten haben. Viel diskutiert wurde über das
heimische Handwerk nach der Frage, warum wohl im Veldener Neubaugebiet
selbst ortsansässige Häuslebauer meist auswärtige Firmen
bevorzugen.
Hier sei modernes
Marketing gefragt, wofür ein Zusammenschluß der örtlichen Unternehmen
innerhalb des Gewerbeverbandes Velden - ähnlich eines Bauträgers als
zentraler Ansprechpartner - vorteilhaft wäre. Zweifel, ob die Veldener
Handwerker sich auf dem derzeitigen Stand der Technik bewegen, wurden
von den anwesenden Fachleuten ausgeräumt.
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