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Vom Kampf um die
Erhaltung des Schrödlbergs bis zum Krieg im Kosovo spannten sich die
Themen beim Gesprächsforum des vierten "Veldener Treff" mit
dem heimischen Landtagsabgeordneten Dr. Helmut Ritzer, der auch in
seiner Eigenschaft als Landtagsvizepräsident vom
SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Karl-Heinz Aschenbrenner in Velden
willkommen geheißen wurde.
Bürgermeister Herbert
Begert mit Stadtratsmitgliedern und Vertretern der Bürgerinitiative
belebten die Auseinandersetzungen um kommunal-, landes- und
bundespolitisch aktuelle Fragen.
Zum Schrödlberg-Abbau,
zur Zeit das Thema im hiesigen Gebiet und darüber hinaus, liegt eine
Petition im Landtag vor und Helmut Ritzer will sich in München auch
beim Umweltministerium für das Anliegen der Veldener Bürgerinitiative
einsetzen. In seinem Kurzvortrag ging der SPD-Abgeordnete unter anderem
auf die Schulversuche zur Einführung der sechsstufigen Realschule
ein.
Verlierer seien die
Hauptschulen und die Gemeinden, die außerdem für die enormen Kosten
durch Umlagezahlungen zur Kasse gebeten werden. SPD/Grüne, die im
Wahlkampf davor gewarnt hätten, werden die Prüfung des von der
Lehrergewerkschaft angestrengten Volksbegehrens abwarten und sich dem
wohl anschließen. Gefährdet wäre übrigens auch der Weiterbestand
einer Hauptschule im Pegnitztal.
Eine leidenschaftliche
Diskussion entspann sich über das 630-Mark-Gesetz und die Scheinselbständigkeit,
wobei Ritzer auf die Steuergerechtigkeit hinwies, durch die die vielen
Ausnahmeregelungen verhindert werden sollten. Wortgefechte um den Euro
und die damit angesprochene Globalisierung mit den weltweit
auftauchenden Arbeitsplatz- und Wirtschaftsfragen erreichten durch
fachlich-praktische Darstellungen eines engagierten Gesprächsteilnehmers
fast wissenschaftliche Dimensionen.
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