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Die Jugend war gefragt


Beim dritten "Veldener Treff" des SPD-Ortsvereins lautete das Thema "Jugendliche in Velden", und im dicht besetzten Nebenraum der Gastwirtschaft "Zur Traube" wurde auch eifrig diskutiert, wobei mehrere Wünsche von Jugendlichen aufs Tablett kamen. Ob sie alle und auch bald erfüllt werden können, soll zunächst von den Verantwortlichen geprüft werden und blieb eine offene Frage.

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Karl-Heinz Aschenbrenner sprach inmitten vieler Eltern die in letzter Zeit immer wieder zu hörenden Äußerungen an wie "Es wird nichts für die Jugend getan" oder "Die Jugend kann sich in der Stadt nirgends treffen" und bat um Vorstellungen und Ideen zu diesem Thema. So wünschen sich Jugendliche beispielsweise eine Halfpipe zum Inlineskaten mit einer "Miniramp". 

Dafür wurden verschiedene Plätze in der Umgebung Veldens ins Auge gefasst, um diese Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen. Bürgermeister Herbert Begert und mehrere anwesende Stadtratsmitglieder konnten sich in der regen Aussprache über Einzelheiten dazu informieren.

Im überwiegenden Teil aber drehte sich die Diskussion um einen Raum als Treffpunkt für Jugendliche. Einleitend dazu erläuterte als Gastreferentin Heidi Suttner ihre Erfahrungen mit dem Jugendzentrum in Neuhaus, das sie jahrelang als Verantwortliche mit betreut hat. Sie schilderte die Anfänge dieser von der Orts-SPD initiierten und mit dem Kreisjugendring aufgebauten Einrichtung, die in der Öffentlichkeit allerdings oft zu negativ dargestellt werde.

Die Neuhauserin konnte ein solches "JUZ" im Interesse der Jugendlichen den Veldenern nur wärmstens empfehlen. Danach wurden mehrere Räumlichkeiten im Ortsbereich und am Rande der Stadt vorgeschlagen, die man für ein Jugendzentrum anmieten und ausbauen könnte.

Nach eineinhalbstündiger Erörterung zog Versammlungsleiter Aschenbrenner das Resümee, dass man mit dem Jugend-Thema wohl ein dringendes Problem aufgegriffen habe. Die vielen Ideen zeugten von einem Handlungsbedarf, der an die Adresse von Bürgermeister und Stadtrat Velden gerichtet war. Sicher wird die Verwirklichung nur einiger der angesprochenen Bedürfnisse für die finanzschwache Gemeinde nicht leicht werden, "doch mit einiger Phantasie kann man auch Geld ersetzen", war zu hören.

Jedenfalls habe sich der "Veldener Treff" als ein Sprachrohr der Bürger etabliert, meinte SPD-Ortvereinsvorsitzender Aschenbrenner, in dem man nächstens, wenn am 29. April der Landtagsvizepräsident Dr. Helmut Ritzer nach Velden kommt, auch tagespolitische Ereignisse aufgreifen werde.
 

  Bericht zum 4. Veldener Treff