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Den vom SPD-Ortsverein Velden/Hartenstein anberaumten 2. "Veldener Treff" nützte eine von Walter Wärthl vertretene Bürgerinitiative zu einem Aufschrei gegen den weiteren Abbau des als Veldener Hausberg bezeichneten
Schrödlberges. Das brisante Thema war abendfüllend, so dass andere Anliegen der etwa 40 Besucher dieses gern angenommenen Bürgergesprächsforums nicht mehr behandelt werden konnten.
Nach einer kurzen Einführung des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Karl-Heinz Aschenbrenner und nach den an der Leinwand gezeigten Bildern des Schrödlberges einst und jetzt - verbunden mit harscher Kritik von Walter Wärthl an dem seiner Ansicht nach schon viel zu weit fortgeschrittenen Abbau der Bergkuppe - entspann sich eine scharf geführte Diskussion. Der von der Betreiberfirma des Steinbruchs Neuensorg anwesende (nicht extra geladene) leitende Mitarbeiter musste sich wie auf der Anklagebank vorkommen.
Seinem Chef, dem aufgrund von Altrechten und eines genehmigten Planes der Bergabtrag behördlicherseits freisteht, wurden massive Vorwürfe gemacht, als "Ehrenmann" seine Versprechungen gegenüber der Stadt Velden nicht eingehalten zu haben. Danach habe die Firma Prüschenk nach mehreren Ortsbegehungen und Behördengesprächen in den Vorjahren den Abbau nur bis zu einer gewissen Grenze zugesagt, die jetzt aber längst überschritten worden sei.
Die aufgebrachten Meinungsbekundungen in der heißen Debatte beruhigten sich kaum, auch nicht nach den sachlichen Erläuterungen durch Veldens Bürgermeister Herbert
Begert, der auf die Fakten in rechtlicher Hinsicht und auf die Regionalplanung hinwies, aufgrund derer die Möglichkeiten der Stadt Velden im Sinne einer Abbaubeschränkung ausgeschöpft seien.
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