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Der Anlauf ist gelungen


Der "Veldener Treff", die Neueinführung des SPD-Ortsvereins Velden/Hartenstein als ständiges Gesprächsforum für alle Bürgerinnen und Bürger, fand gleich beim ersten Mal zufriedenstellende Resonanz, wurde von allen Beteiligten begrüßt und zur Weiterentwicklung empfohlen.

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Karl-Heinz Aschenbrenner will den monatlichen Treff als überparteiliche Veranstaltung verstanden wissen, die auch all denjenigen offensteht, deren politische Heimat die SPD nicht ist. Vor allem soll die jüngere Generation, die sich bekanntermaßen in der heutigen Zeit politisch wenig engagiert, angesprochen werden und für das Gemeinwohl mitwirken.

Und die "Jugend in Velden" war dann auch das erste Thema, über das in der Runde rege diskutiert wurde. Als Resümee kam heraus, daß man im Ort eine räumliche Möglichkeit für zwanglose Zusammenkünfte von Jugendlichen schaffen sollte.

Im weiteren Verlauf sprachen die Anwesenden, darunter drei Stadtratsmitglieder, ausschließlich gemeindliche Belange, an wie Straßenbeleuchtung, Verunstaltungen und Verkehrsbehinderungen in Zusammenhang mit der Parkplatzsituation in Veldens Ortsbereich. Bemerkenswert die Meinung eines Diskussionsteilnehmers, der keineswegs für mehr Parkraum plädierte, sondern eher für die Schaffung von kürzeren Fußwegen ins Ortszentrum, weg von den Straßen, wie sie seines Wissens früher mehrfach bestanden hätten.

Keinesfalls dürfe auch noch die Wiese am Pegnitzsteg unter der Mühle zu einer Parkfläche werden, denn der große Parkplatz wenige Meter weiter an der Nürnberger Straße werde kaum von den heimischen Autofahrern angenommen.

Als eine recht brisante Angelegenheit stellte sich dann der von vielen stark kritisierte Steinbruch Neuensorg dar, das heißt der Abbau des als "Veldener Hausberg" bezeichneten Schrödelbergs. "Wir müssen uns einmal vorwerfen lassen, dass wir diesem Raubbau der Natur zugeschaut haben, ohne etwas zu tun", war ein noch glimpflicher Vorwurf auch an die Adresse von Bürgermeister und Stadtrat.

Zwar wurde dem entgegnet, dass man in der Vergangenheit schon viel dagegen unternommen habe, die rechtlichen Mittel aber nicht ausreichten und auch eine Unterstützung durch Naturschutzbehörde oder höhere Stellen leider nicht gegeben sei.

Nach der ausgiebigen Debatte kristallisierte sich die Forderung heraus, dass man trotzdem nachhaltigen Widerstand gegen einen noch weitergehenden Bergabtrag anzeigen und juristisch prüfen lassen sollte, ob nicht doch neue Gesichtspunkte gegen den vor Jahren geschlossenen und wohl auch genehmigten Abbau-Vertrag sprechen. Zudem müsse man die Bevölkerung dafür sensibilisieren.

Dem wurde schließlich voll zugestimmt, so dass SPD-Ortsvereinsvorsitzender Karl-Heinz Aschenbrenner zusagte, nähere Informationen einzuholen und beim nächsten Veldener Treff am 25. Februar diese Sache als Schwerpunkt-Thema zu behandeln.
 

  Bericht zum 2. Veldener Treff