Die
Arbeiten für die energetische Sanierung der Hauptschulgebäude
liegen weiterhin gut im Zeitplan, wie Bürgermeister Herbert
Seitz bei seinem Sachstandsbericht vor dem Veldener Stadtrat
betonte. Für eine kurzfristige Erhöhung des Kassenkredits im
Zusammenhang mit diesen Baumaßnahmen und für einige
Nachtragsangebote mussten entsprechende Beschlüsse gefasst
werden.
Mittlerweile sein alle Fenster eingebaut und der Vollwärmeschutz
samt Außenputz schon über die Hälfte fertiggestellt, so der
Bürgermeister in seinen Ausführungen.
Zurzeit würden die
Fundamente für die Fluchttreppen erstellt, die Montage der
Treppen selbst sei für November geplant. Er sei zuversichtlich,
dass alle Arbeiten, auch für den Blitzschutz, bis Anfang
Dezember abgeschlossen sind. Für die
Treppe am Haupteingang war zunächst ein Umbau zur Minimierung
der Kältebrücke vorgesehen. Da jedoch der Aufgang insgesamt in
einem eher schlechten Zustand ist, einigte sich das Gremium, den
derzeitigen baulichen Zustand zu belassen und in einigen Jahren
den Zugang komplett gegen eine neue Konstruktion ohne
Kältebrücke auszutauschen.
Bei
verschiedenen Gitterrosten (Fluchtwege) wurde zudem aus
Sicherheitsgründen anstelle der Maschenweite von 30 mal 30
Millimeter die engmaschigere Variante von 30 mal 10 Millimeter
verwendet. Außerdem wurden zur thermischen Trennung
Unterlegplatten aus Hart-PVC bei der Befestigung der
Fluchttreppen eingebaut. Das Nachtragsangebot für diese
Maßnahmen beläuft sich auf insgesamt knapp 3500 Euro. Laut
Kreisbrandrat Bernd Pawelke ist für die Schulküche eine
Brandschutztüre zwingend erforderlich, da von dort eine erhöhte
Brandgefahr ausgeht.
Der Auftrag wurde zum Preis von 1130 Euro
an den günstigsten Anbieter, die Firma Veldener Isolierglas
GmbH, vergeben. Bei der Farbgestaltung der Außenfassaden blieb
man nach einer kurzen Diskussion bei dem in der Septembersitzung
gefassten Beschluss. Lediglich die großen fensterlosen Bereiche
(bislang Glasbausteine) in Richtung Plecher Straße sollen durch
zweifarbige Flächen – braun und
Für die geschilderten Baumaßnahmen zur energetischen Sanierung
im Rahmen des Konjunkturpakets II müssen die Rechnungen der
Firmen bis zum Erhalt der Fördergelder kurz zwischenfinanziert
werden.
Die schellste und einfachste Lösung dafür sei, so
Bürgermeister Seitz, die Erhöhung des Kassenkredits von derzeit
300 000 auf 500 000 Euro. Der dazu notwendigen Änderung der
Haushaltssatzung stimmten alle Stadträte zu.
VON
SIEGFRIED FUCHS |