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„Kleinkläranlagen sind für den
Gemeindeteil Henneberg die wirtschaftlichste Lösung“, so
Bürgermeister Herbert Seitz in der jüngsten Stadtratssitzung in
Velden. Auf diese dezentrale Lösung einigte sich das Gremium
ebenso einstimmig wie auf den Umfang der Straßenbeleuchtung nach
Ausbau des Felsenwegs und im Baugebiet Buchenstraße sowie über
die bereits erfolgten Ausgaben für die Kläranlage.
Ausführlich diskutierten die Stadträtinnen und -räte über die
Anzahl und die Art der Beleuchtungskörper für die Straße
„Felsenweg“ sowie das Baugebiet „Buchenstraße“. Bei einem Termin
des Bauausschusses waren die Standorte der Lampen – beim
Felsenweg mit Beteiligung der Anlieger – festgelegt und sogenannte Pilzleuchten favorisiert worden. Der in der Sitzung
anwesende Vertreter von N-Ergie unterbreitete jedoch aus seiner
Sicht kostengünstigere bzw. verkehrssicherere
Alternativangebote. Vor allem im Felsenweg müssten, um den
gesetzlichen Vorschriften zu entsprechen, zur gleichmäßigen
Ausleuchtung zehn derartige Leuchten gesetzt werden, so der
Fachmann.
Er empfahl hier sieben Kofferleuchten. Sie würden
optimales Licht bieten, niedriger in der Anschaffung und beim
Stromverbrauch sein und zudem die Umrüstung auf zukünftige
LED-Technik bieten. Deshalb beschlossen die Räte die Anschaffung
von sieben Kofferleuchten zum Preis von rund 9300 Euro für den
Felsenweg. Für das Baugebiet „Buchenstraße“ werden in Anpassung
an das gesamte bisher erschlossene Neubaugebiet elf Pilzleuchten
sowie drei Kofferleuchten (Anbindung Radweg) zum Gesamtpreis von
22 500 Euro in Auftrag gegeben.
Bei
einer Ortsversammlung Ende September in Henneberg wurden
verschiedene Varianten für Kläranlagensysteme vorgestellt. Dabei
kam man zu dem Ergebnis, dass für den Gemeindeteil
Kleinkläranlagen die wirtschaftlichste Lösung darstellen würden.
Alle anwesenden Einwohner, betonte Bürgermeister Seitz in seinen
Ausführungen, hätten sich letztlich für diese Möglichkeit
entschieden. Deshalb beschloss der Stadtrat, dass diec
Abwasserbeseitigung in Henneberg in Absprache mit dem
Wasserwirtschaftsamt und dem Landratsamt über dezentrale
Anlagen, d.h. „Kleinkläranlagen mit biologischer Reinigung nach
dem jeweiligen Stand der Technik“ erfolgen könne. Wenn in
Einzelfällen das Versickern an Ort und Stelle auf dem eigenen
Grundstück nicht möglich ist, kann nach vertraglicher
Vereinbarung in den gemeindlichen Oberflächenwasserkanal
entwässert werden.
Die
Abwasseranlage für den Gemeindeteil Pfaffenhofen, von der Stadt
vorfinanziert, ist dagegen bereits im Jahr 2007 in Betrieb
gegangen. Hierzu gab der Bürgermeister etwas enttäuscht bekannt,
dass der noch ausstehende Zuschuss in Höhe von 100 000 Euro (im
Haushalt bei den Einnahmen fest eingeplant) noch nicht
überwiesen wurde. Laut Information durch das WWA, dem alle
Abschlussrechnungen vorliegen, muss mit einer Wartezeit von
einem Jahr gerechnet werden, bis die Regierung den Betrag
überweisen wird. Äußerst
unbefriedigent aus Sicht der Stadt verlief bisher auch das
Auswahlverfahren zur Verbesserung der Breitbandsituation für die
Ortsteile Velden, Pfaffenhofen und Viehhofen (DSL-Anschluss).
Zwar hätten sich drei Anbieter gemeldet, doch deren Angebote
entsprächen in keiner Weise der Ausschreibung. Es fehlten
konkrete Planungen für die Ortsteile, es wurden keine
flächendeckenden Lösungen aufgezeigt und die Nutzungsentgelte
seien relativ hoch. Nach Abstimmung mit der Regierung werde man
erneut ins Auswahlverfahren gehen. Sollte man wieder kein
akzeptables Angebot erhalten, könne man mit den Anbietern direkt
verhandeln. Nach
einer längeren Frostperiode war im letzten Winter eine unter
einer unbeheizten Lagerhalle des Bauhofs verlaufende
Wasserleitung eingefroren. Um Abhilfe zu schaffen, wird nunmehr
die Leitung auf Putz verlegt und mit einem Heizband versehen.
Die Arbeiten führt die Firma Feiga & Körber zum Angebotspreis
von 1320 Euro aus.
Der Einbau einer Heizung für die Fahzeughalle
wurde zurückgestellt, da hier die Isolierung von Decke und Toren
sinnvollerweise notwendig wäre. Damit auch im Winter kleinere
Reparaturen an Fahrzeugen durchgeführt werden können, wird
übergangsweise ein mobiles und „Raumluft unabhängiges“ Heizgerät
zum Preis von 500 Euro beschafft.Wie
bereits im Jahr 2007 beschlossen, wurden in mehreren Abschnitten
in der Pumpstation im Regenüberlaufbecken 1 Reparatur- bzw.
Austauscharbeiten (Pumpen, Ventile, Schieber usw.) durchgeführt.
Das Gremium stimmte nun der vorliegenden Abschlussrechnung in
Höhe von 9360 Euro zu. In Abstimmung mit Förster Helmut Lay
werden aus Gründen der Verkehrssicherheit bzw. zur
Bestandsverjüngung an verschiedenen Stellen in Velden (z.B. Ecke
Lindenstraße) und Umgebung Bäume gefällt. Unterhalb der
Gartenstraße ist ein Wegebau von ca. 200 Metern Länge geplant,
um das Holz besser abfahren zu können.
VON
SIEGFRIED FUCHS |