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Die Beschlussfassung über den Erwerb eines
Zeiterfassungssystems für die Verwaltungsgemeinschaft Velden mit
ihren Außenstellen Hartenstein und Vorra war das einzige Thema
einer Sitzung der Gemeinschaftsversammlung im Vorraer Rathaus.
Für ein neues Zeiterfassungssystem, so
Gemeinschaftsvorsitzender Herbert Seitz, habe man detaillierte
Kostenangebote von drei Firmen eingeholt.
Der Vorteil des neuen
Systems liege vor allem darin, dass das Ausfüllen von
Stundenzetteln durch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die
zeitraubenden Handberechnungen im Personalbüro sowie zusätzliche
Aufzeichnungen für Urlaub, Lohnzuschläge usw. wegfallen würden.
Hinzu käme ein nicht von der Hand zu
weisender Nebeneffekt: Nachfragen etwa nach der Zahl der
Überstunden, der Anzahl der noch vorhandenen Urlaubstage usw.
würden sich von selbst erledigen. Denn mit der neuen
Zeiterfassung könne jeder selbst nachprüfen, ob er etwa bei
seinen Arbeitsstunden im Plus oder im Minus liege.
In der Grundausstattung ist ein
Erfassungsgerät je Rathaus vorgesehen, das online die
Direktbuchungen an einen PC der VG weiterleitet. In Velden wird
für die Städt. Bediensteten an der Hauptschule ein zusätzliches
Gerät angeschafft mit Datenübermittlung per Telefon. Weiterhin
können die drei beteiligten Kommunen auf ihre Kosten (ca. 430
Euro je Erfassungsstelle) über mobile Geräte ihre Angestellten
in Kindergärten und Bauhof berücksichtigen.
Das nunmehr von allen Gemeinschaftsmitgliedern akzeptierte
Zeiterfassungssystem kostet einschließlich Mehrwertsteuer rund
9100 Euro plus Montage und Kosten für zunächst sechzig
Karten-Transponder für die Beschäftigten. VON SIEGFRIED FUCHS
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