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Wenn
die Termine eingehalten werden, so Tiefbauingenieur Werner
Renner in der jüngsten Stadtratssitzung, können im Bereich des
Bebauungsplans „Buchenstraße“ schon im Oktober erste Häuser
entstehen. Und noch ein in Planung befindliches Projekt wurde
bekannt: Bürgermeister Herbert Seitz erläuterte den Bauplan für
ein Nahversorgungszentrum am Toni-Wolf-Platz in Velden.Werner
Renner, Geschäftsführer des gleichnamigen Ingenieurbüros aus
Amberg, stellte die Planungen für den bereits rechtskräftigen
Bebauungsplan Nr. 12 „Buchenstraße“ vor. Das östlich dieser
Straße gelegene Gebiet mit etwa 18 Bauplätzen wird künftig über
zwei Erschließungsstraßen erreicht, Länge 190 und 90 Meter.
Während die Buchenstraße und ein noch zu benennendes
Straßenstück auf 4,75 Meter (plus ein Meter Gehweg und zwei
Meter Mehrzweckstreifen) ausgebaut werden, wird die kürzere
Stichstraße nur vier Meter breit. Weiterhin erläuterte er die
Kanal-, Wasser- und Stromanbindung.
Neben den rund 300 Meter
Abwasserrohren sind die Hausanschlüsse und die entsprechende
Zahl von Revisionsschächten vorgesehen. Die Verlegung der
Wasserleitungen ist Sache des Zweckverbandes der
Riegelsteingruppe. Nach
Gesprächen mit N-Ergie wird eine Hochspannungstrasse in den
Felsenweg verlegt, ein störender Strommast entfernt. Zudem soll
auf Anregung einiger Stadträte die künftige Einmündung in den
Felsenweg entschärft werden. Zum Terminplan sagte Renner, dass
nach baldiger Ausschreibung die Submission für den 20. Mai und
der Baubeginn für 8. Juni vorgesehen seien. So sei mit dem Ende
der Erschließung Anfang Oktober zu rechnen. Laut Bürgermeister
Seitz gibt es schon Anfragen von interessierten „Häuslebauern“.
Nachdem
2008 der Bebauungsplan Nr. 14 „Sondergebiet
Nahversorgungszentrum“ rechtskräftig wurde, hat die Firma ZDC
Immobilien einen Bauantrag für die Errichtung eines
Lebensmittelmarktes (Norma) mit Getränkemarkt, Bäcker und Frisör
eingereicht. Das L-förmige ebenerdige Gebäude entsteht auf einer
knapp einen Hektar großen Fläche zwischen Kreisstraße,
Schützenhaus und Kindergarten. Das Gremium stimmte ohne größere
Beratung dem Bauvorhaben sowie zwei Befreiungen vom
Bebauungsplan zu. Die Räume für den Frisörladen werden 70 statt
50 Quadratmeter groß, die Zufahrt erfolgt nicht über den Weg „Im
Teich“, sondern wird auf Höhe der künftigen Parkplätze angelegt.
Das Grundstück gehört der Stadt und wird bei konkretem Baubeginn
verkauft. Herbert
Seitz erläuterte den Sachstand nach Abschluss der von ihm
veranlassten Markterkundung zur Verbesserung der
Breitbandsituation für die Ortsteile Velden, Pfaffenhofen und Viehhofen. Es habe sich nur ein Anbieter gemeldet, der jedoch
wegen „nicht marktüblicher hoher Preise für Endkunden“ nicht
angenommen wurde. Nun werde eine Ausschreibung durchgeführt mit
dem Ziel, einen Netzbetreiber zu finden, der den Breitbandbedarf
(raschere Internetanbindung insbesondere für Firmen) zu den
wirtschaftlichsten Bedingungen abdecken kann.
Schon 2007
wurde eine Freizeitlinie „Frankenpfalzexpress“ unter dem Titel
„Höhlen, Hüten und Hausgemachtes“ konzipiert, um den Tourismus
in der Region „FrankenPfalz“ zu stärken.
Der Zweckverband hat
nun die erste Abrechnung für die Linie für 2007 und 2008
vorgelegt – der Anteil Veldens beträgt 2148 Euro. Angeregt
wurde, beim zuständigen Zweckverband das Interesse an und die
Rentabilität dieser Linie zu hinterfragen. Die Endkosten für den
Umbau der Umkleidekabinen in der Schulturnhalle Velden belaufen
sich auf knapp 45 000 Euro. Fertig ist auch die Gerätehalle am
Bauhof. Kosten: 28 300 Euro. Viele
Straßen und Gehwege im Gemeindegebiet sind durch den strengen
Winter beschädigt. Eine
Schadensaufnahme durch Bauhofmitarbeiter ergab eine
auszubessernde Gesamtlänge von über 3000 Metern.
Mit der
Reparatur wurde eine Firma aus der Oberpfalz beauftragt, die mit
einem Preis von 59 Cent pro laufenden Meter das günstigste
Angebot machte. Als Behindertenbeauftragte der Stadt wurde
Karola Schwarz aus Raitenberg bestätigt.
Nach dem Abriss eines Schuppens in der Nürnberger Straße wurden
Parkplätze geschaffen. Allerdings ist in Richtung Pegnitzfluss
ein Geländer nötig. Von der N-Ergie erhält die Stadt eine
Gutschrift in Höhe von 8900 Euro für die
„Vertriebsunterstützende Werbung“. Für die 2008 abgeschlossene
Abwasserentsorgung Pfaffenhofen kam vom Wasserwirtschaftsamt ein
weiterer Bewilligungsbescheid über 44 000 Euro – nach 110 000
Euro 2008. Aus der Schlussrechnung (insgesamt 250 000 Euro
Bezuschussung), so Bürgermeister Seitz abschließend, stehen so
noch 100 000 Euro aus. VON SIEGFRIED FUCHS |