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Kletterparadies soll noch bekannter werden (HZ 3.3.09)


In Zusammenarbeit mit den Touristikämtern der acht Mitgliedsgemeinden soll für die Ausarbeitung eines Kletter-Vermarktungsprojektes nun ein Arbeitskreis gebildet werden. Zusammen mit Sven König (links) aus Eckental, Betreiber der Internet-Kletterplattform www.frankenjura.com Foto: Armin Tauber

Dass man im Frankenjura – unter diesemNamen ist die Fränkische und Hersbrucker Schweiz bei Kletterern bekannt – klettern kann, wissen einige. Nur den wenigsten ist allerdings bekannt, dass dieser Landstrich einer der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste Klettermetropole der Welt ist. Das soll sich jetzt ändern. „Wir sind gerade dabei, eine bessere Vermarktungsstrategie zu entwickeln“, sagt Hans Koch, Sprecher der Region „FrankenPfalz“ im Veldensteiner Forst. Eines der Themen, das bei der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft eine zentrale Rolle gespielt hat.

Das Konzept sieht vor, in der Außendarstellung des „Kletterdorados von Weltbedeutung“ die Touristikangebote mit zu integrieren. „Etwa die geplanten Zeltplätze in Auerbach und Hartenstein oder der Begehungs- und Bewegungsteich in Königstein, die im Rahmen der Leader-Förderung angedacht sind“, so Koch. Dazu ist ein eigener Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit den Touristikämtern der acht Mitgliedsgemeinden vorgesehen. Jede Kommune soll dazu eine(n) mit der Thematik vertrauten Vertreter/in abstellen.

Gemeinsam mit Sven König aus Eckental, Betreiber der Kletterplattform www.frankenjura.com, der voraussichtlich den Arbeitskreis leiten soll. König, selbst Kletterer und mit dem fachlichen Knowhow ausgestattet, hat im Juli vergangenen Jahres für den renommierten Filmemacher Jürgen Eichinger (Deutscher Kamerapreis 2002) auch die Organisation der Szenen für seinen neuesten Kletterfilm über den Frankenjura übernommen. Die 45-minütige Dokumentation wurde am 18. Januar 2009 im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt und stieß durchwegs auf ein positives Echo.

Ein weiterer 20-minütiger Beitrag ist im Rahmen der BR-Sendung „Bergauf-Bergab“ am Donnerstag, 7. Mai, um 21.15 Uhr zu sehen. Laut FrankenPfalz-Sprecher Hans Koch und Bürgermeister des Marktes Königstein soll die Umsetzung des Klettervermarktungsprojekts nun zügig abgewickelt werden. Auch im Hinblick auf die Förderung im Rahmen des ILEG-Programmes. Ein weiterer Arbeitskreis unter Leitung von Bernard Kulacz aus der Marktgemeinde Neuhaus und Touristikern aus allen Gemeinden soll zudem ein Kommunen übergreifendes Wanderkarten-Konzept ausarbeiten. „Hier ist eine Info-Tasche für Urlaubsgäste angedacht. Eventuell dazu noch Flyer für jede einzelne Gemeinde unter dem gemeinsamen Logo“, meinte Koch.

Als weiterer Tagesordnungspunkt stand die Vernetzung der Kulturangebote in Kombination mit den Freizeitlinien zur Diskussion. So könne Koch sich vorstellen, dass jede Gemeinde ein bis drei Veranstaltungshöhepunkte und Freizeitangebote präsentiert, die mit dem VGN beworben werden. Eventuell auch gemeinsam mit Gastwirten, die bei Vorlage eines Tickets einen Bonus auf Speisen und Getränke gewähren. Damit die Arbeitsgemeinschaft FrankenPfalz in den Genuss der Leader-Förderungen kommt, sollen in der nächsten Sitzung im März in Velden die rechtlichen Grundlagen dafür geschaffen werden. „Bis jetzt sind wir ja nur eine lose Gemeinschaft.

Es gilt jetzt offiziell einen Verein zu gründen Wir werden uns deshalb in dieser Sitzung sehr intensiv und umfangreich mit der Ausarbeitung einer Satzung beschäftigen“, sagte FrankenPfalz-Sprecher Koch gegenüber der HersbruckerZeitung.