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Wilde Vampire und die Schönen der Nacht (HZ 17.2.09)


Foto: Siegfried Fuchs

Zahlreiche Faschingsbälle luden am Valentinstag im Pegnitz- und Albachtal zum Feiern ein: Während im Markgrafensaal die Landfrauen zu den Klängen der Eschenbacher Blaskapelle das Tanzbein schwangen, heizte im Veldener Schützenheim die Band “Zhenil “ mit ihren heißen Rhythmen vor allem den jüngeren Besuchern kräftig ein. Auch in Neuhaus und Alfeld war die Stimmung super.

Nach einer Ruhepause — vielen sind noch die gut besuchten Bälle in Heuchling in Erinnerung — hatten heuer der Landfrauenzirkel Pegnitztal wieder zu seinem traditionellen Faschingsball eingeladen, diesmal in den Markgrafensaal. Gastgeberin Christa Häusler zeigte überrascht von dem großen Andrang, mussten doch jede Menge Stühle dazugestellt werden. Auch Landrat Armin Kroder, der mit seiner Ehefrau Britta bei Tanz und lockerer Unterhaltung den Abend sichtlich genoss, lobte den Einsatz der Landfrauen. Mit Blick auf den vollen Saal meinte er in Richtung Altbürgermeister Werner Oberleiter scherzhaft, dass dieser vielleicht doch „etwas zu klein “ gebaut habe. Den gelungenen Abend bei erfrischenden Volksmusikklängen unter Kapellmeister Martin Schmitz würdigten in ihren Grußworten Landwirtschaftsamtschef Werner Wolf und BBV-Kreisobmann Günther Felßner.

Auch beim Faschingsball der Veldener Vereine zeigten sich die Verantwortlichen angenehm überrascht von der kaum überschaubaren Besucherzahl. In teils drangvoller Ende tanzten die überwiegend sehr phantasievoll Maskierten zu den Rhythmen der Band „Zhenil “. Da wich man gerne mal zwischendurch an die Theke oder gleich in die Valentinsbar eine Etage tiefer aus, um sich mit kühlen Getränken und gut gemixten Drinks direkt an der Quelle wieder zu beleben. Bei soviel Zuspruch, so Organisator Alexander Heiß, werden die Veldener auch im kommenden Jahr erneut zum närrischen Treiben ins Schützenheim bitten.

Gute Stimmung herrschte auch beim Alfelder Faschingsball der Vereine im Gasthaus „Scharfes Eck “. Da der Stodel am Kühberg als Veranstaltungssaal nicht mehr zur Verfügung steht, hatte man sich kurzfristig entschlossen, trotzdem nicht auf einen Faschingsball zu verzichten. Zu den Klängen der „Allrounds “ tanzte ein närrisches Völkchen mit Bierfässern, Engelchen und Teufelchen oder Waldarbeitern. Die Maskenprämierung entschied später dann ein Saubauer mit seinen Schweinen für sich, gefolgt von den Bushäusl-Pennern.