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Zahlreiche Faschingsbälle luden am Valentinstag im Pegnitz- und
Albachtal zum Feiern ein: Während im Markgrafensaal die
Landfrauen zu den Klängen der Eschenbacher Blaskapelle das
Tanzbein schwangen, heizte im Veldener Schützenheim die Band
“Zhenil “ mit ihren heißen Rhythmen vor allem den jüngeren
Besuchern kräftig ein. Auch in Neuhaus und Alfeld war die
Stimmung super.
Nach einer Ruhepause — vielen sind noch die gut besuchten Bälle
in Heuchling in Erinnerung — hatten heuer der Landfrauenzirkel
Pegnitztal wieder zu seinem traditionellen Faschingsball
eingeladen, diesmal in den Markgrafensaal. Gastgeberin Christa
Häusler zeigte überrascht von dem großen Andrang, mussten doch
jede Menge Stühle dazugestellt werden. Auch Landrat Armin Kroder,
der mit seiner Ehefrau Britta bei Tanz und lockerer Unterhaltung
den Abend sichtlich genoss, lobte den Einsatz der Landfrauen.
Mit Blick auf den vollen Saal meinte er in Richtung
Altbürgermeister Werner Oberleiter scherzhaft, dass dieser
vielleicht doch „etwas zu klein “ gebaut habe. Den gelungenen
Abend bei erfrischenden Volksmusikklängen unter Kapellmeister
Martin Schmitz würdigten in ihren Grußworten
Landwirtschaftsamtschef Werner Wolf und BBV-Kreisobmann Günther
Felßner.
Auch beim Faschingsball der Veldener Vereine zeigten sich die
Verantwortlichen angenehm überrascht von der kaum überschaubaren
Besucherzahl. In teils drangvoller Ende tanzten die überwiegend
sehr phantasievoll Maskierten zu den Rhythmen der Band „Zhenil
“. Da wich man gerne mal zwischendurch an die Theke oder gleich
in die Valentinsbar eine Etage tiefer aus, um sich mit kühlen
Getränken und gut gemixten Drinks direkt an der Quelle wieder zu
beleben. Bei soviel Zuspruch, so Organisator Alexander Heiß,
werden die Veldener auch im kommenden Jahr erneut zum närrischen
Treiben ins Schützenheim bitten.
Gute Stimmung herrschte auch beim Alfelder Faschingsball der
Vereine im Gasthaus „Scharfes Eck “. Da der Stodel am Kühberg
als Veranstaltungssaal nicht mehr zur Verfügung steht, hatte man
sich kurzfristig entschlossen, trotzdem nicht auf einen
Faschingsball zu verzichten. Zu den Klängen der „Allrounds “
tanzte ein närrisches Völkchen mit Bierfässern, Engelchen und
Teufelchen oder Waldarbeitern. Die Maskenprämierung entschied
später dann ein Saubauer mit seinen Schweinen für sich, gefolgt
von den Bushäusl-Pennern. |