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Dr. Hannedore Nowotny - Ihre Kandidatin für den Wahlkreis 248 Roth
 

 
 

Neue Regierung vereidigt - die SPD-Bundesminister im Überblick


Bundespräsident Horst Köhler hat am Dienstag die neuen Bundesministerinnen und  -minister der großen Koalition von CDU, CSU und SPD vereidigt. Damit ist zwei Monate nach der Bundestagswahl Deutschlands neue Regierung offiziell im Amt.

Als erster erhielt Vizekanzler und Bundesminister für Arbeit und Soziales Franz Müntefering im Berliner Schloss Charlottenburg seine Ernennungsurkunde aus den Händen des Bundespräsidenten überreicht.

Nach der Vereidigung der Bundesministerinnen und Bundesminister im Parlament wird die neue Regierung am Dienstagabend zu ihrer ersten Kabinettssitzung zusammenkommen.

Mit acht Bundesministern stellt die SPD die meisten in der großen Koalition. Das Amt des Bundesfinanzministers hat Peer Steinbrück übernommen. Neuer Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie zuständig für den Aufbau Ost ist Wolfgang Tiefensee. Zuständig für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ist Sigmar Gabriel.

Vier Mitglieder des alten Kabinetts sind auch in der neuen Regierung: So bleibt Ulla Schmidt die Bundesministerin für Gesundheit, Brigitte Zypries Bundesjustizministerin und Heidemarie Wieczorek-Zeul Bundesentwicklungshilfeministerin. Der bisherige Kanzleramtschef Frank-Walter Steinmeier ist neuer Bundesminister für Auswärtiges.

Die CDU ist mit der Bundeskanzlerin, dem Kanzleramtsminister und vier Fachministern vertreten. Die CSU hat zwei Minister ins Kabinett geschickt.

Entwurf des Koalitionsvertrages zwischen CDU, CSU und SPD. 

 
 

Wahlanalyse: SPD besonders stark bei jungen Frauen


Besonders große Zustimmung erhielt die SPD bei der Bundestagswahl bei jungen Frauen, die mit über 40 Prozent für sozialdemokratische Politik stimmten. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte erste Analyse des Bundeswahlleiters. 

Die „ersten Ergebnisse der Repräsentativen Wahlstatistik zur Wahl des 16. Deutschen Bundestages“ analysieren das Wahlverhalten sowohl nach Alter als auch nach Geschlecht. Die SPD erzielte demnach ihr bestes Ergebnis mit 40,6 Prozent bei den Jungwählerinnen zwischen 18 und 25 Jahren. Gleichzeitig ist dies die Gruppe, in der die Union am wenigsten Zustimmung finden konnte: Nur 25,9 Prozent der jungen Frauen gaben CDU oder CSU ihre Stimme. 

Vergleichsweise selten hingegen machten männliche Wähler zwischen 25 und 35 Jahren ihr Kreuz bei der SPD (32,0 Prozent). Die Union konnte vor allem bei Frauen über 60 Jahren punkten, von denen 42,9 Prozent für sie stimmten. 

Ausschließlich nach Altersgruppen differenziert, reicht die Zustimmung für die SPD von 33,3 Prozent bei den 25- bis 35-Jährigen bis 38,6 Prozent bei den Erstwählerinnen und –wählern (zwischen 18 und 25 Jahren). Bei der Union liegen die Werte zwischen 26,1  Prozent (18 – 25 Jahre) und 42,3 Prozent bei den über 60-Jährigen.