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Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins (19.2.2010)


Den Jahresbericht des 1.Vorsitzenden Karl-Heinz Aschenbrenner und seinen Ausblick auf Veranstaltungen und Aktivitäten des SPD-Ortsvereins Velden/Hartenstein im Jahr 2010 nahmen die Mitglieder beifällig auf. In der anschließenden Aussprache war man sich auch einig, vermehrt Initiativen zur Werbung von Mitgliedern zu ergreifen, um vor allem in der jüngeren Generation Interesse zum Mitwirken und Mitbestimmen auf kommunaler, Landes- und Bundespolitik zu wecken. 

Bei der Jahreshauptversammlung im Vorjahr, seit längerer Zeit wieder einmal in Hartenstein abgehalten, wurde Roland John zum neuen 2.Vorsitzenden des Ortsvereins gewählt. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Richard Hartmann, und Hugo Haßfurter, der vor mehreren Jahren aus Unterfranken nach Rupprechtstegen gekommen war, konnte schon auf 50-jährige Treue zur Sozialdemokratischen Partei zurückblicken. Ein stilles Gedenken wurde dem im August 2009 verstorbenen Walter Scheibel gewidmet, der seit 1975 im SPD-Ortsverein aktiv war, über 20 Jahre als gewissenhafter Kassenverwalter.

 Als Höhepunkt der Veranstaltungen nannte Vorsitzender Aschenbrenner das SPD-Frühlingsfest im Mai, als dank fleißiger Mitglieder und anderer Helfer „quasi aus dem Nichts im Veldener Schlosshof ein origineller Biergarten entstand, wo man mit vielen Gästen bei herrlichem Wetter und fränkischen Spezialitäten feierte“. Dies wird heuer am 15. Mai wiederholt, ebenso die schon mehrmals zusammen mit dem Ortsverein Plech abgehaltene Sommerfreizeit für Jugendliche im  Fränkischen Seengebiet, die sich wieder großer Resonanz erfreut hat. 

Zu dem für die SPD enttäuschenden Ergebnis der Bundestagswahl vermerkte Aschenbrenner, dass nach dem für jeden ersichtlichen Fehlstart der neuen Regierungskoalition so mancher heute wohl anders plädieren würde. „Es bleibt zu wünschen, dass wir die kommenden Jahre in der Opposition zur Neupositionierung unserer Partei verwenden und dass wir lernen, innerparteiliche Richtungsstreitigkeiten nicht auf der Straße und in den Medien auszutragen.“ Im Veldener Stadtrat habe man einige große Projekte geschultert, auf den Weg gebracht und abgeschlossen, berichtete Karl-Heinz Aschenbrenner als Sprecher der SPD/FWV-Fraktion weiter. Sanierung der Hauptschule, Straßenbau Felsenweg und Erneuerung Schießmauerweg seien Beispiele raschen und gelungenen Handelns.

Besonderer Dank und Anerkennung galt dem seit 2008 tätigen  Bürgermeister Herbert Seitz, „der sich mit seiner ganzen Energie erfolgreich für unsere Stadt einsetzt“, aber auch der Kollegin Sabine Hörl, „die sich in ihr neues Amt als zweite Bürgermeisterin gut eingearbeitet hat“.Für seinen übersichtlichen Bericht der Einnahmen und Ausgaben des Ortsvereins mit einem verbliebenen Vermögensbestand erhielt Kassenverwalter Leonhard Singer verdienten Beifall der Mit-glieder, die anschließend über die Herausforderungen der Zukunft diskutierten. Die vom Vorsitzenden vorgegebenen Themen betrafen die Überalterung der Mitgliedschaft, Einkaufsmöglichkeiten bzw. Versorgungsinfrastruktur, Gebäudeleerstand, Gemeindefinanzen und Arbeitsplätze/ortsansässiges Gewerbe.

Auskunft über Angelegenheiten der Gemeinde Hartenstein gab 2. Vorsitzender Roland John, seit 2008 dortiges Gemeinderatsmitglied in der SPD/FWV. Zur aktuellen Politik und hier wieder zu den überhand nehmenden Finanzproblemen der Städte und Gemeinden („nicht zuletzt wegen der Maßnahmen der schwarz-gelben Bundesregierung“, so sagen kompetente Politiker aller Parteien) findet am Freitag, 30. April, eine Informationsveranstaltung mit dem heimischen Landtagsabgeordneten und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dr. Thomas Beyer und anderen in Velden statt.

Dieses vernünftige, faire Verhalten anerkannte auch der noch amtierende Bürgermeister Herbert Begert und gratulierte seinem Nachfolger, der als „Neueinsteiger“ den gewünschten Wahlerfolg verdientermaßen errungen habe („ein Herbert bleibt“). Dass sich Herbert Seitz mit einer sehr persönlich geprägten kleinen Gabe bei den einzelnen Frauen und Männern bedankte, steigerte noch die Sympathiewerte des künftigen Stadtoberhauptes und trug zur Geselligkeit und fröhlichen Stimmung bei.