Ab Mai 2008 kann der zum neuen Veldener
Bürgermeister gewählte 41-jährige Herbert Seitz die SPD-Ära als
Rathauschef in der Gemeinde fortsetzen. Sie begann vor 30 Jahren mit
dem ersten sozialdemokratischen Bürgermeister Veldens, Konrad Pruy,
ihm folgte 1990 Herbert Begert, der nun nach 18-jähriger Amtszeit
abtritt, als wiedergewählter Stadt- und Kreisrat aber weiterhin in
der Kommunalpolitik mitwirken wird.
Diese Tatsache wurde bei der
Abschlussveranstaltung des SPD/FWV-Kandidatenteams im Gasthaus „Zum
Geierstein“ im Veldener Gemeindeteil Henneberg herausgestellt. Bei
der Bürgermeisterwahl am 2. März 2008 erhielt der SPD-Kandidat
Herbert Seitz 645 Stimmen zu 492 seiner CSU-Gegenkandidatin, das
sind 56,7 Prozent bei einer Wahlbeteiligung von 79,9 Prozent. Bei
der Stadtratswahl erreichte die Liste der SPD/FWV mit 13 277
Gesamtstimmen (52,31 Prozent) zwar eine deutliche Mehrheit von 1171
Stimmen zum Gegenvorschlag CSU/FB (12 106), verfehlte aber nur knapp
den 7. Sitz im zwölfköpfigen Gremium, so dass weiterhin ein Patt von
6:6 besteht.
SPD-Ortsvereinsvorsitzender Karl-Heinz
Aschenbrenner, der mit seiner Stadtratsfraktionskollegin Sabine Hörl
zu dem gemeinsamen Abschlussessen eingeladen hatte, freute sich,
dass die SPD/FWV-Kandidaten/innen mit ihren Ehe- oder Lebenspartnern
fast vollzählig erschienen waren. Dank ihres Engagements und
tatkräftigen Eintretens für das miteinander ausgearbeitete
Wahlprogramm habe man das Ziel erreicht, könne nun mit Optimismus in
die Zukunft blicken und mit neuer Tatkraft an die politischen
Aufgaben der kommenden sechs Jahre gehen.
Rückblickend auf die „Wahlkampfzeit“
beleuchtete Herbert Seitz die hervorragende Zusammenarbeit mit
allen SPD/FWV-Verantwortlichen. Ein „starkes Team für Velden“ habe
ihn jederzeit voll unterstützt, gemeinsam seien Beanspruchung und
erforderlicher Einsatz gemeistert worden. Bei den Wahlversammlungen
in den Ortsteilen und schließlich in Velden selbst habe das
Miteinandereinstehen für ein funktionierendes Gemeinwesen wie die
Vorstellung aller Bewerber/innen zu der Aufgabenbewältigung in der
Kommunalpolitik überzeugt. Dabei setzte man nicht auf
Überheblichkeit und Anbiederung, sondern stellte fundiertes Wissen,
sachgerechtes und ehrliches Bemühen um Lösungsmöglichkeiten in den
Vordergrund.
Dieses vernünftige, faire Verhalten
anerkannte auch der noch amtierende Bürgermeister Herbert Begert und
gratulierte seinem Nachfolger, der als „Neueinsteiger“ den
gewünschten Wahlerfolg verdientermaßen errungen habe („ein Herbert
bleibt“).
Dass
sich Herbert Seitz mit einer sehr persönlich geprägten kleinen Gabe
bei den einzelnen Frauen und Männern bedankte, steigerte noch die
Sympathiewerte des künftigen Stadtoberhauptes und trug zur
Geselligkeit und fröhlichen Stimmung bei. |