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Mit neuem Schwung in das 40. Jahr


Die engere Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins Velden/Hartenstein im 40. Jahr seines Bestehens:             1.Vorsitzender Karl-Heinz Aschenbrenner,  Kassenverwalter Leonhard Singer, Schriftführer Friedrich Tauber, Beisitzer Alexander Heiß, Organisationsleiter Peter Wölfel, 1. Bürgermeister Herbert Begert und 2. Vorsitzender Herbert Seitz (von links).  Foto: Siegfried Ruckdeschel

Der SPD-Ortsverein Velden/Hartenstein blickt in diesem Jahr auf sein 40-jähriges Bestehen zurück. Dieses Jubiläum, das am 28. April mit einer Festveranstaltung in der Veldener Musikhalle begangen wird, gab in der Jahreshauptversammlung Veranlassung, auf die Werte von sozialer Gerechtigkeit und Solidarität hinzuweisen. Eine dazu erscheinende Jubiläumsschrift mit der Vereinsgeschichte sowie dem kommunalpolitischen und gesellschaftlichen Wirken der seit April 1967 bestehenden örtlichen Parteiorganisation soll vor allem auch der jüngeren Generation die große Idee der Sozialdemokratie ins Bewusstsein rufen.

Wenn die „große Politik“ auf Bundes- und Landesebene immer mehr Verdruss in der Bevölkerung hervorruft, müsste erst recht für die Mitwirkungsmöglichkeiten im kommunalen Bereich bei den jüngeren Mitbürgern Interesse geweckt werden, war eine der Grundaussagen in der angeregten Diskussion. Erschreckend sei allerdings, dass ein demokratieschädliches, ja unchristliches Gebaren einer Partei und die damit verbundene Arroganz der Macht im Lande noch beklatscht wird, wie bekanntlich vor kurzem geschehen. Volle Zustimmung der Veldener Sozialdemokraten fand daher die Aussage des heimischen Landtagsabgeordneten Dr. Thomas Beyer: „Dem Volk tue es nicht gut, wenn die CSU im Landtag mit ihrer Zwei-Drittel-Mehrheit die Möglichkeiten der Opposition beschneidet, der schwarze Filz muss weg, damit in Bayern die Demokratie wieder Luft bekommt.“

Keineswegs unkritisch betrachtete man die „Kompromiss-Politik“ der Großen Koalition in Berlin. Hier müssten oft die Vertreter der SPD für die unpopulären Entscheidungen den Kopf hinhalten, während Unionspolitiker mit widersprüchlichen und unverbindlichen Aussagen Beifall ernten und bei Umfragen punkten. Eine sachlichere Betrachtung in den Medien und Aufklärung der Mitglieder könnte da zu mehr Verständnis in der Bevölkerung führen und die Sympathiewerte der Sozialdemokraten wieder steigern.

Neu gewählt in die engere Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins Velden/Hartenstein:  Beisitzer Alexander Heiß (links) und 2. Vorsitzender Herbert Seitz (rechts), hier zusammen mit 1. Vorsitzendem Karl-Heinz Aschenbrenner (Mitte).  Foto: Siegfried Ruckdeschel

Ortsvereinsvorsitzender Karl-Heinz Aschenbrenner hatte eingangs von den Aktivitäten im vergangenen Jahr und vom kürzlich abgehaltenen Unterbezirksparteitag der SPD berichtet. Großen Anklang fand wieder das schon traditionelle Sommerfest hinter dem Mühltor, überraschend wenig Interesse dagegen ein Filmenachmittag für Schüler und Jugendliche in der Musikhalle. Recht zufriedenstellend verlief die von freiwilligen Helfern organisierte Sommerfreizeit mit Zeltlager am Brombachsee, wo 18 Veldener Kinder mit 28 Jugendlichen vom SPD-Ortsverein Plech fünf tolle Tage verbrachten.

Heuer steht das 40-jährige Jubiläum des Ortsvereins im Mittelpunkt. Dies und die Vorbereitungen für die Kommunalwahlen im nächsten Jahr erfordern großen Einsatz aller Mitglieder, aber auch eine gute Chance, mit neuem Schwung für die Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde einzutreten. Man warnte davor, die Aussage „weg von der Planungsgesellschaft“ als Leitlinie für die Stadtratstätigkeit zu sehen, denn Stillstand bedeutet Rückschritt. Gerade wegen des weitsichtigen Planens von SPD-Bürgermeistern und Stadträten - trotz finanzieller Engpässe - habe man Velden und seine Gemeindeteile vorangebracht.

Durch die Mitwirkung jüngerer Mitglieder in der Vorstandschaft befindet sich der SPD-Ortsverein auf einem guten Weg. Zukunftsweisende Vorstellungen, verbunden mit neuen Ideen, sollen bei regelmäßigen Informationsgesprächen an der so viel beschworenen „Basis“ den Bürgerinnen und Bürgern gezielt nahe gebracht werden. Dafür wurden einstimmig gewählt: 1. Vorsitzender Karl-Heinz Aschenbrenner, 2. Vorsitzender Herbert Seitz (neu), Organisationsleiter Peter Wölfel, Schriftführer Friedrich Tauber, Kassenverwalter Leonhard Singer, Beisitzer Alexander Heiß (neu), Martin Funk, Gudrun Tauber, Hans Horst, Roland Gentsch und Bürgermeister Herbert Begert, Kassenprüfer Hermann Pickel und Walter Scheibel. Delegierte sind Peter Wölfel, Leonhard Singer, Gudrun Tauber und Roland Gentsch.